In den vergangenen Wochen setzten sich die Jugendlichen intensiv mit der Klimabilanz unserer Nahrungsmittel auseinander. In verschiedenen Projektgruppen analysierten sie den ökologischen Fußabdruck unterschiedlicher Lebensmittelgruppen – von Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten über Getreide bis hin zu Obst, Gemüse und Gewürzen. Ziel war es, herauszufinden, welche Zutaten nicht nur gesund sind, sondern auch unseren Planeten am wenigsten belasten.
Von der Theorie auf den Herd
Nachdem die Schüler*innen identifiziert hatten, welche Lebensmittel eine besonders gute CO2-Bilanz aufweisen, wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt. Unter der Anleitung von Klassenvorstand Thomas Kosel und Barbara Pratl verwandelte sich die Schulküche der MS St. Leonhard in eine klimafreundliche Kochwerkstatt. Auf dem Menü standen zwei Gerichte, die auf CO2-armen Zutaten basieren: Rosmarinhühnchen mit Tomaten-, Karotten- und Zucchinigemüse und Reis sowie Karottenkuchen als Dessert.
Erfolg für Gaumen und Klima
Das Ergebnis der gemeinsamen Kochaktion konnte sich sehen lassen. Die Schüler*innen bewiesen eindrucksvoll, dass ein bewusster Umgang mit Ressourcen direkt auf dem eigenen Teller beginnt. „Es hat allen super geschmeckt!“, lautete das einhellige Fazit nach der gemeinsamen Verkostung. Der Schwerpunkttag war ein weiterer Beitrag für das Projekt „Geschichten aus der Zukunft“, um kritisches Bewusstsein für Klimathemen mit praktischem Handeln und Freude am Gestalten zu verknüpfen.